SAP ERP ECC 6.0

Der Name der Vorgänger Software von SAP ERP ECC 6.0, bis Dezember 2003 unter dem Namen SAP R/3 und bis 2007 unter dem Namen mySAP ERP auf dem Markt, leitete sich aus der Konzeption als Client-Server-System ab: System, Anwendungen und Produkte. Das „R“ steht für „Realtime“, die „3“ für die Programmgeneration.

SAP ERP baut im Gegensatz zu R/3 auf SAP NetWeaver auf, d.h. dass integrale Bestandteile in ABAP und in Java implementiert sein können und andere Funktionsbereiche eigenständige Komponenten oder Systeme sind und nicht mehr Teil des ursprünglichen ERP-Systems. Technischer Nachfolger des R/3 Enterprise 4.70 ist der ABAP-Teil der Komponente SAP ECC, was für ERP Central Component steht. Unverändert geblieben sind die Kernmodule von R/3, das nicht von NetWeaver abhängig ist.

Es gibt zwei unterschiedliche Releases: einmal mySAP ERB 2004 mit ECC 5.0, SAP Web AS 6.40 und SAP ERP 6.0 mit ECC 6.0, SAP Web AS 7.0.

Veränderte Systematik mit ERP gegenüber R/3

Die Veränderung der Systematik von ERP gegenüber R/3 lässt sich grundsätzlich so beschreiben, als dass nun zwischen ECC (ERP Central Component) mit R/3-Modulen und weiteren Komponenten unterschieden wird, die spezifische Branchenlösungen darstellen. Den R/3-Modulen sind die Anwendungsbereiche Rechnungswesen, Logistik sowie Personalwirtschaft zugeordnet, welche sich weiter in „Komponenten“ unterteilen lassen.

Mobile Datenerfassungsgeräte wie beispielsweise Barcodescanner können dann per Funk oder Übertragungsstation an SAP ERP ECC 6.0 angebunden werden. Das Besondere an dieser Schnittstelle: Die Dialoge können so angepasst wurden, dass auch Personal, welches normalerweise nicht mit PCs arbeitet, Daten genau und sicher buchen kann, ohne dass Fehler auftreten. Dies ist vor allem in der Intralogistik ein entscheidender Vorteil.