Etiscan Identifikationssysteme

Salzgitter Maschinenbau
Salzgitter Maschinenbau AG:

,,Wir haben die Etiscan-Ansprechpartner als sehr kompetent und die Zusammenarbeit als besonders angenehm empfunden."
Barcodelösungen für Uldo
Referenzkunde Uldo:

,,Die Barcodelösung hat uns überzeugt..."
STI Group
Referenzkunde STI Group:

,,Etiscan bietet uns konstant einen hervorragenden Support..."

SMAG - Im Eilschritt auf dem Weg zur neuen intralogistischen Lösung

Barcodescanning-Anbindung an das neu eingesetzte ERP-System MS Dynamics AX

Produktionsfaktor Geschwindigkeit. Die Erde dreht sich nicht schneller, aber sämtliche Prozesse werden beschleunigt und nehmen kontinuierlich an Fahrt auf und die erwarteten Reaktionszeiten werden immer kürzer. Die SMAG bewegt sich mit ihren langlebigen Produkten in einem Umfeld, in dem schnell agiert und beständig Qualität geliefert werden muss. Die von der SMAG produzierten PEINER Greifer für die Schifffahrt können darüber entscheiden, ob ein Schiff ein oder zwei Tage im Hafen liegt, während seine Ladung gelöscht wird. Ein Unterschied, der sehr schnell sehr teuer werden kann.

Stetig auf Wachstumskurs

Werksgelände SMAG Peiner und rote Schaufel.

Im Jahr 1919 begann mit der Gründung der Anton Raky, Unternehmung für Tiefbohrungen in Salzgitter, die Geschichte der heutigen Salzgitter Maschinenbau AG. Der Grundstein für die Salzgitter Maschinenbau AG (SMAG) in ihrer heutigen Form, wurde im Jahr 1937 gelegt. Damals wurde das Werk für die Konstruktion von Bohrmaschinen von der Salzgitter Gruppe übernommen. Ein weiterer betrieblicher Meilenstein war im Jahr 1986 die Übernahme des Produktbereichs Greifer von der Peiner AG. Heute ist die SMAG mit weltweit ca. 1.000 Mitarbeitern ein international führendes Unternehmen mit den Produktbereichen Mobile Antennenträger, Mobile Bergwerkstechnik,  Lastenaufnahmemittel (PEINER Greifer) und Fahrkabinen. Dabei werden mit dem Produktbereich Peiner Greifer rund 85 Prozent des Umsatzes erzielt. Schon im Jahr 1995 eröffnete die SMAG ein Joint Venture in China.

Von mutigen Entscheidungen...

Die SMAG am Standort Salzgitter steigerte, trotz internationaler Krise, ihren Umsatz seit dem Jahr 2008 um fast 40 Prozent auf 117 Millionen Euro. Im Laufe der Zeit kristallisierte sich deutlich heraus, dass man mit dem bereits existierenden ERP-System und der dazugehörigen Datenerfassungslösung auf längere Sicht nicht mehr arbeiten konnte. Die seinerzeit installierte Gesamtlösung lief nicht zufriedenstellend und war zu fehleranfällig, ferner war die Quote der Fehllesungen der verwendeten Offline-Hardware recht hoch.

Produktionsumgebung bei SMAG sowie Greiferarm und Schaufel.

Im Jahr 2010 wurden dann die Ampeln für die Realisierung des Projektes auf grün geschaltet. Erneuert werden sollten das ERP-System, mit Kopplung an ein PDM-System mit einer CAD-Schnittstelle, die Lösung zur mobilen  Datenerfassung und die gesamte begleitende Infrastruktur zur Sicherung der Online-Abdeckung in den wesentlichen Bereichen der Lager. Dies allerdings nicht step by step, sondern gleichzeitig in einem Schwung. Bei der Suche nach einem Systemhaus, das man mit der Implementierung des gewählten ERP-Systems MS Dynamics AX 2009 betraut, wurde wesentliches Augenmerk auf die Professionalität gelegt. Mit der arvato systems GmbH wurde man hier fündig.

Nach einer ersten Internet-Recherche war ein möglicher Partner für den Part der mobilen Datenerfassung und der Errichtung und Sicherung der Dateninfrastruktur schnell gefunden, denn „Etiscan bot alles, was wir suchten und kannte sich zudem noch bei den beiden Microsoft ERP-System MS Dynamics NAV und MS Dynamics AX aus“, so Frank Leipelt, Leiter Lager bei der SMAG und einer der Verantwortlichen des Projektes.

Von straffen Zeitplänen...

Ausschlaggebend für die Auswahl des Dienstleisters war der positive Eindruck, den man von der Etiscan GmbH während einer Hardwarevorstellung beim Referenzbesuch gewonnen hatte und zu guter Letzt der Zeitfaktor. Im Juni 2010 überzeugten sich die Projektbeteiligten der SMAG von der Praktikabilität und Zuverlässigkeit einer durch die Etiscan GmbH realisierten Lösung.

„Ab diesem Zeitpunkt hieß es dann ,Ärmel hoch und los’ “, so Dr. Ing. René Graf, Logistikleiter bei der SMAG. Im Juli erfolgte die Angebotsphase mit Pflichten- heftaufnahme, die mit der Unterzeichnung des Pflichtenheftes Ende Juli abgeschlossen war. Die Entwicklung fand im August statt, im September wurden noch einige kleinere Anpassungen vorgenommen und die Anwender geschult und am 4. Oktober erfolgte das Going-Live.

„Wir haben uns für ganz oder gar nicht entschieden. Einen Plan B für die mobile Datenerfassung gab es nicht,“ erläutert René Graf. „Allerdings haben wir uns vor dem Going-Live auch drei Tage mit einem Entwickler von Etiscan und dem Ansprechpartner von arvato Systems eingeschlossen und alles Erdenkliche durchgetestet.“

Drei gelbe Greifer von SMAG.

Von zufriedenen Ansprechpartnern und Anwendern...

„Die Tatsache, das der Entwickler der Etiscan GmbH sowohl Programmierer als auch gleichzeitig Anwender war, hat uns die Sache leicht gemacht“, urteilt Frank Leipelt. Die leicht verständlichen Dialoge auf den mobilen Geräten, die permanente integrierte Plausibilitätskontrolle im Online-Betrieb und die daraus resultierende Bedienersicherheit erzeugen bei den Anwendern hohe Akzeptanz und ermöglichen bequemes Arbeiten.

On-/Offline-fähige Lösung für höhere Bedienersicherheit

Da die Etiscan Lösung in allen Produktbereichen und allen Produktionsbereichen eingesetzt wird, war es wichtig, eine On-/Offline-fähige Lösung zu installieren. Haben die mobilen Datenerfassungsgeräte eine Verbindung zum WLAN, das mittels der Access Points eingerichtet wurde, werden die erfassten Daten direkt ins führende System übergeben. Hierdurch wird eine Plausibilitätsprüfung ermöglicht und es entfällt zum Beispiel die zeitaufwändige und fehleranfällige Doppelerfassung von Daten.

Für eine sichere Verbindung sorgen die an den wesentlichen Kreuzungspunkten in den Produktionsbereichen verbauten, robusten Motorola AP5131. Der Access Point weist eine integrierte Firewall und einen Router, VPN, DHCP, AAA, HotSpot Gateway und andere Merkmale in nur einem Gerät auf. Ferner erleichtert er die Netzwerkeinrichtung und -verwaltung, dank der Möglichkeit, die Geräte per Remotezugriff administrieren zu können. Sobald keine  Verbindung zum WLAN besteht, zum Beispiel in einigen Außenbereichen, arbeitet die Lösung in der Offline-Variante, auch Batch genannt. Dann werden die erfassten Daten zwischengespeichert und bei Verfügbarkeit eines WLAN-Netzes abgegeben.

Das gute Gefühl mit der richtigen Hardware...

Das Thema Barcodescanning war kein neues Thema bei der SMAG. Allerdings waren im Rahmen der vorher praktizierten Datenerfassung preiswerte Scanner mit äußerst kleinem Display und kleinen Tasten eingesetzt worden, die weder den Ansprüchen der Bedienungsumgebung (schwerstahlverarbeitende  Industrie) entsprochen haben noch eine zufriedenstellende Leseleistung aufwiesen. Eine Plausibilitätsprüfung erfolgte erst zeitverzögert nach dem Datenaustausch über die Dateischnittstelle zu Navision.  

Die alten Geräte wurden im Rahmen der neuen Lösung unter MS Dynamics AX 2009 (ehemals Axapta) durch das mobile Computer Terminal MC9090-K ersetzt. Ausschlag- gebend für die Geräteauswahl, trotz deutlich höherer  Kosten, waren die hervorragenden Lesequoten der MC9090-K auch bei verschmutzten Codes. Dank der Schutzklasse IP64 kommt das Gerät hervorragend mit den besonderen Ansprüchen der rauen Umgebung zurecht und die großen Tasten mit Hintergrundbeleuchtung erlauben komfortable Eingaben über die Tastatur.

Für den Etikettendruck in der neuen Auto-ID Lösung ist der robuste Zebra QL420 Plus Etikettendrucker verantwortlich. Über diesen Thermodirekt-Drucker können vom mobilen Datenerfassungsgerät (MDE) Druckaufträge über z.B. Warenausgangsetiketten per WLAN ausgelöst und unter anderem direkt am Ort des Geschehens, also am Gabelstapler, erzeugt werden.

...und der richtigen Software

Blauer Greifer von SMAG.

Es sind viele Komponenten, die über die Gesamtqualität einer Auto-ID-Lösung entscheiden. Das wesentliche Herzstück einer solchen Lösung stellt neben der Hardware immer die Software dar. Die von Etiscan entwickelte Software lässt sich in drei wesentlich Bestandteile gliedern:

  1. Die richtige Verbindung zwischen den Barcodescannern und dem neu auf- gesetzten MS Dynamics AX 2009 stellt die Schnittstelle Etiscan AXConnect. net her.
  2. Eine komfortable Verwaltung und Aktualisierung aller im Einsatz befindlichen Geräte erlaubt das Etiscan Deployment Server-/Client Modell, das folgende Features bietet:

    • Laden neuer Komponenten vom Deployment Server auf die einzelnen Clients auf den mobilen Datenerfassungsgeräten
    • Kopieren und Verschieben von Dateien
    • Installieren von Programmen
    • Warmstart und Kaltstart des PDA‘s
    • Abgleich Uhrzeit und Datum mit dem Deployment Server
    • Ausführen von Programmen auf dem PDA

  3. Eine einfache Bedienerführung wird durch die entsprechende Programmierung der Applikation auf dem Barcodescanner ermöglicht.

Die perfekte Scananbindung an MS Dynamics AX 2009 – Etiscan AXConnect.net

Der Datenaustausch mit MS Dynamics AX 2009 wird unter Zuhilfenahme des Axapta Business Connectors realisiert. Bei der Salzgitter Maschinenbau AG werden folgende intralogistischen Prozesse mittels Barcodescanning erfasst:

  • Wareneingang Bestellung
  • Wareneingang Fertigung
  • Kommissionierung
  • Umlagern (Entnahme und Transit)
  • Info

Die Anwender melden sich hierzu unter Angabe eines Axapta Users und eines Passwortes als Named User am Scanner an. Im Anschluss daran wählt der einzelne Mitarbeiter den Lagerort und den Wareneingangs-Bereich, in dem der Wareneingang bearbeitet wird, aus einem Drop-Down Menü aus, und gibt durch einen Scan eines Etikettes am Drucker an, welchen Etikettendrucker er nutzen möchte. Die Datensätze werden bei jeder Buchung vermerkt. Hierüber entsteht optimale Transparenz in der Erfassung, da in MS Dynamics AX 2009 später jederzeit nachvollzogen werden kann, wie der Materialfluss gelaufen ist. Der User bekommt sein für ihn bzw. seine Anwendergruppe  spezifisch eingestelltes Menü auf dem Barcodescanner angezeigt. Die dargestellten Menüpunkte können je nach Nutzer variieren, da sich der Aufbau des Menüs aus der Gruppe ergibt, zu der der User gehört und vom  Administrator für einzelne Nutzergruppen frei zusammengestellt werden kann. Hierdurch hat hier jeder User Zugriff auf die für ihn relevanten Prozesse und Informationen.

Auch eine gute Lösung kann noch optimiert werden...

Barcodescanner im Einsatz und SMAG-Mitarbeiter vor Werksgelände.

„In naher Zukunft planen wir die ein oder andere Ergänzung an der Lösung. Wir haben die Etiscan-Ansprechpartner als sehr kompetent und die Zusammenarbeit als besonders angenehm empfunden und hatten das Gefühl,  unsere Anforderungen wurden seitens der Softwareentwicklung spielend leicht umgesetzt, so dass auch die geplanten Erweiterungen sicherlich keine Schwierigkeiten bereiten werden “, so beurteilt Dr. René Graf, Leiter der Logistik der SMAG, die Realisierung des Projektes abschließend.